Integrierter Obstanbau:
Auf unserem 15 Hektar großen Obsthof bauen wir nach den Richtlinien des integrierten Obstanbaus Äpfel und Birnen an.

Kontakt

UNSERE ÄPFEL

Wir bauen folgende Sorten Äpfel an:
Elstar, Red Prince, Jonagold, Jonagored, Boskoop, Cox Orange und Holsteiner Cox, Braeburn – die kennen Sie.

Aber kennen Sie auch Wellant, Topaz, Pinova, Fuji, Delbar Estivale, Astramel, Marnica, Mairac oder Rubinette?

OBSTANBAU

Wir sind mit dem Herzen dabei und begleiten den Baum von der Pflanzung bis zum hohen Ertragsalter. Mit gezielten Kulturmaßnahmen unterstützen wir die Pflanze bei der Produktion der Früchte. Nach Bodenuntersuchungen werden fehlende Nährstoffe wie Stickstoff(Wachstum), Kali(Fruchtgröße,-stabilität) und Phosphor(Blütenbildung) gedüngt. Der Baumschnitt sorgt für eine Regulierung des Wachstums und Fruchtbehanges der Bäume. Nützlinge und gezielter Einsatz von Pflanzenschutzmitteln bekämpfen die Obstbauschädlinge.

FÜHRUNGEN

(Für Gruppen ab 15 Personen)

Mit „Jannis Hofexpress“ fahren Sie durch die Obstanlagen. Dabei erhalten Sie einen interessanten Einblick in den Obstanbau.
Bei einer Obstprobe können Sie unsere verschiedenen Apfelsorten probieren. Apfelsaft und Altländer Fruchtlikör gehören auch dazu.
Kostenlose Führungen auf dem Obsthof gibt es nach Vereinbarung.

GESCHICHTE

Unser Obsthof ist seit 1794 durch Einheirat in der siebten Generation im Besitz der Familie Feindt. Anfangs wurden Schweinemast und Obstbau betrieben. Im Laufe der Zeit haben wir uns auf Obstanbau spezialisiert. Ab 1960 hat Jonny Feindt mit dem Straßenverkauf begonnen. Äpfel und Kirschen wurden verkauft, später kamen Kartoffeln, Erdbeeren, Eier und Wurstwaren hinzu. Gerda und Kurt Feindt richten 1965 aus einem Obstlager einen Hofladen her. Sortimenterweiterungen und Dienstleistungen für Besuchergruppen, z.B. Hofführungen, folgten. Auf Bierzeltgarnituren wurden erste Busgruppen mit Kaffee und Kuchen bedient.

1986 übernehmen Lore und Jan Hinrich Feindt den Hof. Der Obstanbau wird mit neuen Sorten und Engpflanzungen weiter intensiviert und es wird auf die integrierte Produktion des Obstes umgestellt. Der Hofladen wird umgestaltet und die Produktpalette mit vielen Spezialitäten bereichert. Ein defektes Kühllager wird Anfang 2007 zu einem gemütlichen Café umgebaut und im April eröffnet. Ein großes Sortiment an selbstgebackenen Torten und Blechkuchen wird hier angeboten.
Nach seiner Ausbildung zum Gärtner der Fachrichtung Obstbau arbeitet Hannes Feindt seit August 2012 im Betrieb und beginnt mit neuen Ideen, die Zukunft des Betriebes zu gestalten…

Icon Frostschutz

FROSTSCHUTZ

Unsere gesamte Kernobstfläche ist mit einer Frostschutzberegnungsanlage ausgerüstet, damit wir unsere Ernte in der Blütezeit vor Nachtfrösten schützen können. In Frostnächten wird durch die Überkronenberegnung Wasser auf die jungen Knospen und Blüten gebracht. Das Wasser gibt beim Gefrieren Energie (= Wärme) ab und schützt so die Blüten vor Frostschäden. Der Eismantel, der sich in sehr kalten Nächten bildet, hüllt die Blüte mit einer “warmen Decke” von 0 C ein.

Icons Lagerung

LAGERUNG

Für unser Kernobst haben wir eine betriebseigene Lagerraumkapazität von 830 Tonnen.
Davon sind 370 Tonnen einfacher Kühlraum mit Lagertemperaturen von 1 – 4 C. In diesen Räumen sind die Äpfel je nach Sorte bis Ende Dezember oder Ende Januar haltbar.
Weitere 460 Tonnen sind CA-ULO Lagerräume ( CA = Controled Atmosphere, ULO = Ultra Low Oxygenium). In diesen Spezialräumen wird die Lagerluft von 21% Sauerstoff auf 1,5% reduziert

Icons Pflanzenschutz

PFLANZENSCHUTZ

Ganz ohne geht es leider nicht. Wir müssen unsere Früchte vor Schadorganismen schützen. Nützlinge(Marinenkäfer, Florfliege, Ohrenkneifer, Blutlauszehrwespe) helfen uns bei der Bekämpfung.
Der Hauptschädling bei uns im Alten Land ist der Schorfpilz. Er infiziert Blätter und Früchte. Weitere Pilzerkrankungen sind: Monilia, Mehltau und Obstbaumkrebs. Tierische Schädlinge sind: Fruchtschalenwickler, Apfelwickler, Eulenraupen, Apfelwanze, Pflaumenwickler, verschiedene Blattlausarten und Rostmilbe.

Obsthof Blueten